Stars und Sternchen

In unseren Filmen wirken einige gelernte Schauspieler/innen und Schauspiel-Schüler/innen mit, die wir hier kurz persönlich vorstellen möchten. Ihre Namen sind in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet. Einige Biografien sind nicht mehr auf dem neuesten Stand, da wir nicht zu allen Schauspielern ständigen Kontakt haben. Das Jahr, in dem die Biografien und Fotos aktuell sind bzw. waren, haben wir in eckigen Klammern unter dem jeweiligen Text notiert.

 

 

Adam, Edith  (geb. 1968)

Die Schauspielerin absolvierte von 1989 bis 1993 ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Zu ihren Film- und Fernseharbeiten gehören Rollen in "Frauen morden leichter" (NDF 1996), "100 Jahre Brecht" und "Der Vulkan" (aurora Film 1997). Ab 2000 war sie festes Ensemblemitglied am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Dort spielte sie u.a. in "Der zerbrochene Krug", "Struwwelpeter" und "Sommernachtstraum" sowie in "Jim Knopf" und "Plastilin".
Als freie Schauspielerin ist sie aufgetreten in "Allerseelen" (Thalia Hamburg), "Richard III." (Volksbühne Berlin), "Krimi-Trilogie" und "Rauschen - ein Solo" (Kampnagel). Außerdem ist sie als Sprecherin in Hörspielen, für Feature und Synchron tätig.

[Stand: 2005]

 


 

Bachem, Bruno 

Der Hamburger Schauspieler ist Ensemble-Mitglied im Theater in der Basilika in Hamburg-Altona (Ottensen) und brillierte dort schon in 1-Personen-Stücken. Zuvor trat er auch im Hamburger Theater für Kinder und im Ernst-Deutsch-Theater auf. Zwischen 2001 und 2004 wirkte er in diversen Kurzfilmen mit, eine kleine Nebenrolle bekam er in Fatih Akins Kinoerfolg "Gegen die Wand". Im Fernsehen war er in Gastrollen bei "Doppelter Einsatz" (RTL) und "Notruf Hafenkante" (ZDF) zu sehen. Sein Hauptmetier ist aber das Theater.
Sozusagen als "Dauergast" tritt der Schauspieler regelmäßig mit der Band "The Wee Sma's" von Mike Gilmour auf. Die Band spielt eine Mischung aus Folk und verschiedenen Pop-/Rock-Stilen und würzt ihre Auftritte mit skurrilem Humor. Die Konzerte finden in Kneipen und kleinen Stadtteiltheatern in Altona statt.

[Stand: 2008]

  Breit, Franz  (folgt demnächst)

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Dettloff
, Petra 
(1951 - 2009)

Die Hamburger Schauspielerin hatte seit 1975 viele Bühnenengagements, darunter am Heilbronner Theater ("Ein Sommernachtstraum"), am Stadttheater Trier ("Minna von Barnhelm") oder auf Tournee bei Landgraf ("Die tätowierte Rose" u.a.). In ihren letzten Jahren spielte sie hauptsächlich in Hamburg am Imperial- und am Holstenwall-Theater. Sie wirkte in mehreren Edgar-Wallace-Stücken mit. Ihr letztes Stück war "Der Rächer" im Hotel Reichshof in Hamburg (Ensemble des Imperial-Theaters). - Jenseits der Bühne hatte Dettloff Aufträge für den WDR, das ZDF, VIVA und verschiedene Kurzfilmproduktionen. Freischaffend arbeitete sie für den NDR, Studio Hamburg und den SWF-Hörfunk als Synchronsprecherin, Offsprecherin, Erzählerin und Regieassistentin. Mit großem Bedauern haben wir die Nachricht von ihrem viel zu frühen Tod im März 2009 erfahren. Die Zusammenarbeit mit Petra Dettloff hat uns Freude gemacht, und wir hätten die talentierte Schauspielerin gerne in weiteren Projekten eingesetzt. Ihre relativ kurze, aber schwere Krankheit kam uns leider zuvor. 
 

(Bild folgt)


Grotefendt, Nadja

Die in Erfurt geborene Schauspielerin hat von 1993-97 eine Ausbildung an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater absolviert, außerdem bildete sie sich in Studios in Rom, Los Angeles und München weiter. Seit 1996 spielte sie in diversen Kurz-, Kino- und Fernsehfilmen (darunter "Top Mission", "Der Zauberlehrling", "Annas Geheimnis" und "Nebenjob Lude"). Theaterrollen hatte sie an der Komödie Darmstadt, im Theater für Kinder, Ernst Deutsch Theater und Matthias Claudius Theater in Hamburg, an einigen weiteren Bühnen sowie 2008 im Hamburger Schauspielhaus. Daneben drehte sie verschiedene Werbefilme und war als Hörspiel- und Synchronsprecherin (u.a. für Studio Hamburg) tätig. Weitere, aktuelle Informationen über die in Hamburg wohnhafte Schauspielerin gibt es auf ihrer Homepage www.nadjagrotefendt.de.

[Stand: 2008]
  

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Klein, Heidi  (geb. 1977)

Die aus Regensburg stammende Schauspielerin wohnt in Hamburg-Altona. Sie hat ihren Beruf an der Freiburger Schauspielschule gelernt. Sie spielte schon am Wallgraben Theater (u.a. im "Hamlet"), am Euro Theater Basel ("Des Teufels General", "Das Wirtshaus im Spessart", "Tod auf dem Nil"), am Theater Darm-stadt, an mehreren Freiburger Theatern (u.a. "Galileo Galilei") sowie in Hamburg im Royal-Theater (J.-P. Sartre) und in auf Theatertourneen. Hinzu kommen Nebenrollen in Werbe-, Spiel- und Fernsehfilmen (u.a. beim "Tatort") sowie sehr gelungene Gesangsaufnahmen.
In unserem Film "Der Private" ist Heidi Klein nur in zwei sehr kurzen Sequenzen zu sehen und zu hören. Wir hoffen, ihr bei weiteren Projekten auch größere Rollen geben zu können.

[Stand: 2008]

 

 

Kozakiewicz, Katarina  (geb. 1980)

Die junge Schauspielerin, die zweisprachig aufgewachsen ist (deutsch-polnisch), interessierte sich schon früh für die Theaterbühne. Bereits in jungen Jahren nahm sie Ballett- und Gesangsunterricht. Nach bestandenem Abitur zog sie nach Hamburg, studierte an der "Stage School of Music, Dance and Drama" Schauspiel, Gesang und Tanz. Seitdem war die 24jährige in diversen Musicalproduktionen zu sehen, u. a. in "West Side Story" und "Peter Pan". Für Pro7 sang sie den Song zur Serie "Die Alm" und steht jetzt für "Das dunkle Erwachen" vor der Kamera. Sie dankt Stefan und David für diese tolle Möglichkeit.

[Stand: 2005]

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Langer
, Eva-Christina 
(geb. 1974)

Die in Neunkirchen (Niederösterreich) geborene Schauspielerin mit österreichischer Staatsangehörigkeit hat ihre Ausbildung am Konservatorium in Wien absolviert.  Seit 1994 wirkt sie in diversen Theaterproduktionen mit, darunter in "Romeo und Julia" (ihre erste Rolle in Wien), "Das tapfere Schneiderlein" (Ernst-Deutsch-Theater), "Große Freiheit Nr. 7" (Tournee mit Freddy Quinn), "Hamlet" (Schloss Haseldorf), "Das Urteil von Nürnberg" (E.D.T.), "Ich knall euch ab" (Basilika-Theater) sowie zahlreiche bekannte Stücke am Theater für Kinder (Hamburg). Hinzu kommen einige Hörspiel- und Synchronaufnahmen für Studio Hamburg und Film- und Fotoaufträge für den ORF (Wien). 2007 spielte sie in dem Kurzfilm "Intermezzo Tacito" von D. Rossberg mit, der bei den Filmfestspielen in Cannes ausgezeichnet wurde. Mit der Musik- und Theatergruppe "Bardun und Helden" hat Eva Langer regelmäßig Live-Auftritte.

[Stand: 2008]
 

 

 

Lammerich, Tom  (geb. 1987)

Tom Lammerich stammt gebürtig aus Hamburg-Altona. Er absolvierte 2003 ein Praktikum im Altonaer Theater. Anfang 2006 nahm er privaten Schauspiel-unterricht bei Erla Prollius (Rollenerarbeitung und Vorbereitung fürs Vorsprechen an Schauspielschulen). 1995/96 wirkte er als Kind bei einer Filmproduktion mit und synchronisierte für die NDR-Sendung "Extra 3". Zwischen 2002 und 2006 spielte er am Jugendtheater der Christianskirche in Hamburg-Ottensen. 2004 und -05 war er Ensemblemitglied im Lichthoftheater in Hamburg-Bahrenfeld (u.a. in "Der Sturm" nach Shakespeare). 2007 wirkte er in einer Hamburger Filmproduktion über Cannabiskonsum mit.
Trotz seines Talents und der vielfältigen Erfahrungen hat sich Tom Lammerich vorerst gegen eine Karriere als Schauspieler entschieden. Zurzeit macht er eine Ausbildung in einem Hamburger Hotel.

[Stand: 2009]  

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Röder, Anke Carmela  (geb. 1969)

Nach einer Ausbildung zur Damenschneiderin und Weiterbildung zur Stylistin lernte sie zwischen 1991 und 1994 Schauspiel und Musical am "Bühnenstudio der darstellenden Künste" in Hamburg. Die Schauspielerin und Mutter einer Tochter hat außerdem eine Gesangsausbildung und Workshops für Synchron und Schauspielercoaching absolviert.
Sie spielte an verschiedenen Theatern in Hamburg, u.a. in den Stücken "Hamlet", "Die Jungfrau von Orleans", "Leonce und Lena" und - in Eigenregie - "Ein Phönix zuviel". Filmerfahrung hat sie u.a. durch die Fernsehproduktionen "Strafgericht" (RTL) und "Lenßen und Partner" (SAT.1). Außerdem arbeitet(e) sie als Sprecherin, Bandsängerin, Schauspiel-, Gesangs- und Phonetiklehrerin, Drehbuch-Autorin und in der körperorientierten Therapie.

[Stand: 2005]

 

 

 

Schatz, Julia  (geb. 1983)

Die ursprünglich aus Nürnberg stammende Schauspielerin ist Mutter einer Tochter und lebt seit vielen Jahren in Berlin. Anfangs interessierte sie sich für Musik (Violine, E-Bass), dann für Pferde (englisches Reiten, Western, Pferderennsport). Mit 15 Jahren bildete sich ihre Leidenschaft für das Schauspiel heraus. Sie absolvierte eine Ausbildung an der Fritz-Kirchhoff-Schule Der Kreis (Abschluss: 2004) und ist ausgebildet in Gesang (u.a. Intensiv-Workshop für Musical). In den letzten Jahren spielte sie Rollen am Grips-Theater in Berlin ("Marstraining", "Hiergeblieben") und im Theater Wrede in Oldenburg ("Meeting Joint"). An Berliner Bühnen war sie auch als Regieassistentin tätig. 2009 arbeitet sie an einer Rolle für einen Kinofilm, der demnächst erscheinen soll (Arbeitstitel: "Das kalte Abi"). Weitere Informationen über die Schauspielerin gibt es auf ihrer Homepage: www.juliaschatz.de.

[Stand: 2009]

 

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Schenker, Rolf E.  (geb. 1927)

Der in Hamburg geborene Schauspieler nahm 1943 Unterricht sowohl an einer staatlichen Schauspielschule als auch privat. Im alten St. Pauli Theater spielte er Liebhaberrollen. Lange Zeit war er am Ernst-Deutsch-Theater tätig (u.a. in Stücken von Brecht, Schiller, Kleist, Shakespeare), in Altona spielte er im Theater in der Basilika mit Erfolg "Der Schein trügt" von Thomas Bernhard. Außerdem hatte er Engagements am Stadttheater (u.a. in "Maria Stuart") sowie beim Tourneetheater Greve (Brecht: "Heilige Johanna"). Weitere Stationen waren Theater in Bremen und Wilhelmshaven.
Bei den sommerlichen Karl-May-Festspielen in Bad Segeberg spielte er 23mal auf der Freilichtbühne (bis 1997). Am beliebten Hamburger Ohnsorg-Theater war er in mehreren Produktionen, darunter auch in Fernsehaufzeichnungen zu sehen. Mehrmals spielte er im "Großstadtrevier" (NDR) mit. Außerdem sprach er Rollen in Hörspielen, so bei den "Drei Fragezeichen" (EUROPA). Nicht zuletzt sollte auf Lesungen von Heinrich Böll hingewiesen werden. 2008 erst stand Rolf E. Schenker in "Antigone" auf der Bühne des Ernst-Deutsch-Theaters.

[Stand: 2009]    




Werner, Ilse
 
(1921 - 2005)

Die ehemalige Ufa-Schauspielerin Ilse Werner kam als Tochter einer Deutschen und eines Holländers im heutigen Djakarta (Indonesien) zur Welt. Nach einer Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien war sie zwischen 1938 und 1944 in ihren größten Filmrollen zu sehen, darunter: "Wunschkonzert" (1940), "Wir machen Musik" (1942), "Münchhausen" (1943) und "Große Freiheit Nr.7" (1944). Wegen ihrer Teilnahme an "Durchhaltefilmen" der Nazis bekam sie nach dem Krieg für kurze Zeit Spielverbot.
In der Folgezeit trat sie in Theaterstücken und Fernsehfilmen auf. Bekannt war sie dem Publikum vor allem durch ihr melodisches Pfeifen. Ab 1967 moderierte sie eine eigene Fernsehshow mit dem Titel "Eine Frau mit Pfiff". 1990 bekam sie für ihre Rolle in "Hallo Sisters" an der Seite von Harald Juhnke und Gisela May das "Filmband in Gold" des Deutschen Filmpreises.
Ab 1996 arbeitete sie auch mit der Filmwerkstatt Süderelbe (Amateurfilmer) zusammen. 1998 spielte sie die Hauptrolle in Stefan Broschs historischem Film "Die Schiene". Seit 1999 lebte sie in einer Seniorenresidenz bei Lübeck. Dort starb sie im August 2005 im Alter von 84 Jahren. Nach eigenem Wunsch wurde sie in Potsdam-Babelsberg beigesetzt, wo ihre Karriere als Filmstar begann. 

 

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